Gemeinsam mit unserem Experten Prof. Dr. med. vet. Norbert Mencke, geben wir Ihnen einen verständlichen Überblick über die invasive Mücken-Art und zeigen auf, wie Sie Ihre Umgebung angemessen schützen können.
- Asiatische Tigermücke: Die invasive Art auf einen Blick
- Vergleich: Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) vs. Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)
- Ist die Asiatische Tigermücke gefährlich?
- Die Asiatische Tigermücke bekämpfen
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Stechmücke, die sich in Europa aufgrund geeigneter Umweltbedingungen zunehmend etablieren konnte.
Sie unterscheidet sich durch ihre auffällige, schwarz-weiße Zeichnung deutlich von heimischen Arten und ist besonders tagaktiv.
Ihr Stich wird oft als intensiver empfunden und führt häufig zu ausgeprägteren Hautreaktionen.
Die invasive Art kann verschiedene Krankheitserreger übertragen und sollte deshalb früh erkannt und in der Umgebung kontrolliert werden.
Das Eindringen der Asiatischen Tigermücke ins Haus kann mit Produkten von ARDAP vermieden werden.
Asiatische Tigermücke: Die invasive Art auf einen Blick
Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) stammt ursprünglich aus Südostasien und hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit verbreitet. In Deutschland wird sie vor allem in urbanen Gebieten beobachtet, da es dort etwas wärmer als in ländlichen Gebieten ist und sie selbst kleinste Wasseransammlungen zur Eiablage nutzt. Im Vergleich zu unseren heimischen Mückenarten besitzt sie eine
Aussehen
Die Asiatische Tigermücke ist aufgrund ihres markanten Erscheinungsbildes gut zu identifizieren. Ihr Körper wirkt insgesamt zierlich, dennoch fällt die klare Kontrastzeichnung sofort ins Auge. Der schwarz gefärbte Körper wird durch feine, weiße Querstreifen an Beinen und Hinterleib ergänzt. Besonders charakteristisch ist der schmale, durchgehende weiße Längsstreifen auf dem Rücken des Thorax – ein Merkmal, das sie deutlich von heimischen Arten abgrenzt.
Auffällig sind die schwarz-weiß geringelten Beine, die im Sonnenlicht fast metallisch schimmern können. Die Größe der Asiatischen Tigermücke liegt in der Regel zwischen 2 und 10 Millimetern. Aufgrund ihrer kompakten und gedrungenen Statur wirkt sie oft kleiner, bewegt sich jedoch sehr agil und zeigt ein eher hektisches Flugverhalten.
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Ursprünglich stammt die Asiatische Tigermücke aus tropischen und subtropischen Regionen Asiens, hat sich jedoch durch den globalen Warenverkehr weit verbreitet. In Deutschland tritt sie vor allem in urbanen und suburbanen Gebieten auf – dort, wo viele kleine Wasseransammlungen vorkommen, die als Brutstätten dienen können.
Typische Orte, an denen sich die Tigermücke vermehrt, sind unter anderem:
- Untersetzer von Blumentöpfen
- Regenfässer und Regentonnen
- Vogeltränken und Gießkannen
- Abdeckplanen, Eimer oder verstopfte Rinnen
- in alten Autoreifen, die Wasser enthalten
Die Art passt sich sehr gut an den Lebensraum des Menschen an, weshalb sie sich bevorzugt in dicht besiedelten Bereichen ausbreitet. Im Gegensatz zu vielen heimischen Arten ist sie weniger auf natürliche Gewässer angewiesen und nutzt nahezu jede Wasserquelle – selbst wenige Milliliter reichen ihr zur Eiablage. Diese hohe Anpassungsfähigkeit trägt maßgeblich zu ihrer schnellen Verbreitung bei.
Ernährung
Die Asiatische Tigermücke zeigt ein anderes Ernährungsverhalten als viele einheimische Stechmücken. Besonders auffällig ist ihre ausgeprägte Tagaktivität: Sie sticht bevorzugt morgens und nachmittags, was sie für den Menschen präsenter macht als Arten, die eher in der Dämmerung aktiv sind.
Nur die Weibchen benötigen eine Blutmahlzeit, um ihre Eier entwickeln zu können. Dabei reagiert die Tigermücke stark auf typische Wirtsreize wie Körperwärme, CO₂ und Bewegung. Männchen hingegen ernähren sich von energiereichen Pflanzensäften wie Nektar.
Durch ihr aggressives Stechverhalten kommt es häufiger zu mehreren Stichen der Asiatischen Tigermücke hintereinander, besonders wenn sie gestört wird. Dies verstärkt das Risiko, dass Krankheitserreger weitergegeben werden, sofern sie diese zuvor aufgenommen hat.
Fortpflanzung und Lebenszyklus
Die Fortpflanzung der Asiatischen Tigermücke ist besonders effizient, was ihre schnelle Ausbreitung begünstigt. Ein Weibchen legt seine Eier bevorzugt an den Rand von Wasserbehältern ab – nicht direkt im Wasser, sondern knapp darüber auf glatten Oberflächen. Sobald der Behälter erneut mit Regen oder Leitungswasser gefüllt wird, gelangen die Eier ins Wasser und beginnen zu schlüpfen.
Auffällig ist die hohe Widerstandsfähigkeit der Eier: Sie halten Trockenheit mehrere Monate aus und können sogar überwintern. Dadurch entstehen Phasen, in denen die Population unbemerkt bestehen bleibt und erst mit den warmen Temperaturen wieder aktiv wird.
Der Entwicklungszyklus umfasst vier Stadien:
- Ei – extrem robust, kälte- und trockenheitsresistent.
- Larve – lebt im Wasser und ernährt sich von Mikroorganismen.
- Puppe – aktives Ruhestadium, ebenfalls im Wasser.
- Adulte Mücke – verlässt das Wasser und ist sofort flug- und fortpflanzungsfähig.
Die gesamte Entwicklung kann – abhängig von Temperatur und Nahrungsverfügbarkeit – bereits innerhalb von 7 bis 10 Tagen abgeschlossen sein. Diese kurze Entwicklungsdauer ermöglicht mehrere Generationen pro Jahr und fördert die dauerhafte Etablierung in bewohnten Gebieten.
Vergleich: Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) vs. Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)
| Merkmal | Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) | Gemeine Stechmücke (Culex pipiens) |
|---|---|---|
| Herkunft | Südostasien | Europa (heimische Art) |
| Aussehen | Auffällige schwarz-weiße Zeichnung, weißer Rückenstreifen, geringelte Beine | Unauffällige graubraune Färbung, ohne auffällige Streifen |
| Größe | ca. 2–10 mm, eher kompakt | ca. 5–7 mm |
| Aktivitätszeit | Tagaktiv, besonders morgens und nachmittags | Dämmerungs- und nachtaktiv |
| Stichverhalten | Aggressives Stechverhalten, mehrere Stiche in Folge möglich | Stich meist unauffälliger, weniger schmerzhaft |
| Brutplätze | Kleinste Wasseransammlungen: Blumentopfuntersetzer, Gefäße, Gartenbereiche | Stehende, größere Gewässer wie Regentonnen, Tümpel oder Pfützen |
| Eiablage | Eier trockenheitsresistent, können überwintern, Ablage an Wasserrändern | Eier in „Eipaketen“ direkt auf Wasseroberfläche abgelegt |
| Vorkommen | In Deutschland zunehmend verbreitet, v.a. in Städten | Bundesweit flächendeckend verbreitet |
| Krankheitserreger | Vektor für Dengue-, Chikungunya-, West-Nil-Virus u.a. Virusarten; Hautfilarien | Kann West-Nil-Virus u.a. Virusarten, Hautfilarien übertragen |
| Flugverhalten | Schnell, wendig, kurze Flugdistanzen | Langsamer, dafür längere Flugstrecken |
Diese Gegenüberstellung zeigt deutlich, warum die Asiatische Tigermücke sowohl hinsichtlich ihres Vorkommens als auch ihres Risikopotenzials besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Ist die Asiatische Tigermücke gefährlich?
Die Asiatische Tigermücke kann im Gegensatz zu vielen heimischen Mückenarten verschiedene Krankheitserreger übertragen. Dies macht eine frühzeitige Erkennung und Kontrolle besonders wichtig.
Symptome von Mückenstichen
Ein Stich der Asiatischen Tigermücke wird im Vergleich zu vielen heimischen Arten häufig als deutlich intensiver empfunden. Die Haut reagiert meist innerhalb weniger Minuten mit einer lokalen Entzündungsreaktion. Typisch sind ein schneller Juckreizbeginn, deutliche Rötungen und eine spürbare Schwellung rund um die Einstichstelle. Besonders auffällig ist, dass die Reaktionen oft größer ausfallen und länger anhalten können.
Die Tigermücke sticht bevorzugt mehrmals hintereinander, was zu mehreren nah beieinander liegenden Stichstellen führt. Diese treten vor allem an unbedeckten Bereichen wie Beinen, Armen oder Knöcheln auf. Bei empfindlichen Personen können Hautveränderungen intensiver ausfallen und gelegentlich knotige oder stark gerötete Areale bilden.
In seltenen Fällen entwickeln sich über Stunden hinweg wärmende Hautbereiche oder verstärkter Juckreiz. Solche Reaktionen sind meist ungefährlich, können aber unangenehm sein und sich durch Kratzen zusätzlich verschlimmern. Daher ist es sinnvoll, die betroffene Stelle zu schonen und sie bei Bedarf zu kühlen oder mit einer milden, hautberuhigenden Behandlung zu versorgen.
Mögliche Krankheitserreger
Die Tigermücke gilt als potenzieller Vektor (Überträger) für verschiedene Krankheitserreger, darunter:
- West-Nil-Virus
- Dengue-Virus
- Chikungunya-Virus
- weitere tropische und subtropische Viren
Zudem spielt sie für Hunde eine Rolle, da sie, wie andere Mücken auch, als Überträger des Herzwurms (Dirofilaria immitis) gilt. Ebenso kann sie, ebenfalls wie unsere Mücken auch, den Parasiten der Hautfilariose (Dirofilaria repens) auf Mensch und Tier übertragen.
Die Asiatische Tigermücke bekämpfen
Um die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke einzudämmen, ist es entscheidend, Brutstätten konsequent zu reduzieren und Aufenthaltsorte der Mücken gezielt zu behandeln. Neben der Beseitigung von Wasseransammlungen spielt der richtige Einsatz hochwirksamer Produkte eine zentrale Rolle.
Ein bewährtes Mittel zur gezielten Bekämpfung von Mücken aller Arten ist das ARDAP Pro Ungezieferspray. Es wirkt bei Kontakt der besprühten Oberflächen abtötend gegen Schädlinge wie die Asiatische Tigermücke und ermöglicht eine umfassende Behandlung typischer Aufenthaltsorte. Besonders effektiv ist die Anwendung an Bereichen, in denen sich Mücken sammeln oder wo sie unbemerkt ruhen – etwa an geschützten, schattigen Stellen rund ums Haus.
Zur Vorbeugung gegen das Eindringen von Mücken in Wohnräume ist es hilfreich, Fensterrahmen, Türrahmen sowie Übergangsbereiche zwischen Innen- und Außenraum mit dem ARDAP Pro Ungezieferspray zu behandeln. Diese Stellen dienen Mücken häufig als Lande- und Eintrittsbereiche. Beim Kontakt der Tigermücke mit der besprühten Fläche wird diese sofort bekämpft. Das Spray wirkt langfristig über eine Dauer von bis zu 6 Wochen. Auch Aufenthaltsorte im Garten oder auf der Terrasse – beispielsweise unter Sitzmöbeln, an Mauern, an überdachten Bereichen oder in dunklen Ecken – können mitbehandelt werden. Da die Asiatische Tigermücke bevorzugt an ruhigen, schattigen Plätzen verweilt, sind diese Stellen besonders relevant.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: ARDAP Pro Ungezieferspray gegen die Asiatische Tigermücke anwenden
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Schritt 1: Vorbereitung
Lesen Sie vor der Anwendung die Hinweise auf der Verpackung sorgfältig durch. Schütteln Sie die Dose gut. Decken Sie Aquarien und Terrarien ab und halten Sie Katzen während des Sprühvorgangs fern. Empfindliche Oberflächen sollten vorab an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
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Schritt 2: Geeignete Sprühbereiche auswählen
Behandeln Sie gezielt die bevorzugten Aufenthaltsorte der Tigermücke. Dazu zählen Fensterrahmen, Türrahmen, Rollladenkästen, Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich sowie schattige, geschützte Stellen auf Terrasse oder Balkon. Diese Bereiche dienen den Mücken häufig als Ruhe- oder Eintrittsstellen.
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Schritt 3: Anwendung des Sprays
Wenden Sie das Spray im Freien oder in gut belüfteten Räumen an. Sprühen Sie aus etwa 30 cm Abstand, bis die Oberfläche leicht feucht ist. Vermeiden Sie sichtbare Nässe oder tropfende Beläge.
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Schritt 4: Nach der Anwendung
Sorgen Sie in Innenräumen für ausreichende Lüftung, bis der Geruch nicht mehr wahrnehmbar ist. Die behandelten Räume können während des Lüftens betreten werden. Die Wirkung des ARDAP Pro Ungeziefersprays gegen die Asiatische Tigermücke hält bis zu 6 Wochen bei Kontakt des Insekts mit der besprühten Fläche an.
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Schritt 5: Umgang mit Rückständen
Der feine Sprühfilm trocknet in der Regel fleckenlos ein. Falls Rückstände entfernt werden sollen, können diese mit einem handelsüblichen, wässrigen Allzweckreiniger beseitigt werden.
Fazit
Die Asiatische Tigermücke hat sich als invasive Art mittlerweile vor allem in urbanen Gebieten auch in Deutschland etabliert und stellt aufgrund ihrer aggressiven Eigenschaften und der möglichen Übertragungen von Krankheitserregern eine Herausforderung dar. Eine frühzeitige Erkennung und gezielte Bekämpfung in Ihrer direkten Umgebung tragen wesentlich dazu bei, Risiken zu reduzieren. Die Kontrolle von Brutstätten, das Beseitigen stehender Wasseransammlungen und der Einsatz bewährter, hochwirksamer Produkte wie dem ARDAP Pro Ungezieferspray ermöglichen eine effektive Bekämpfung der Mückenpopulation.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn man von der Asiatischen Tigermücke gestochen wird?
Wenn es zu einem Stich der Asiatischen Tigermücke kommt, reagiert die Haut häufig mit intensiver Rötung, starkem Juckreiz und einer lokalen Schwellung. Diese Beschwerden entstehen durch Stoffe im Speichel der Mücke, die beim Stechen in die Haut gelangen. In bestimmten Regionen kann die Asiatische Tigermücke zudem Krankheitserreger übertragen, weshalb Stiche möglichst vermieden werden sollten. Um das Stichrisiko zu reduzieren, ist es sinnvoll, gezielt gegen Mücken in ihrer Umgebung vorzugehen. Das ARDAP Pro Ungezieferspray ist zur Anwendung in der Umgebung vorgesehen, etwa an typischen Landeplätzen und Einflugstellen der Mücke wie Fensterrahmen, Türbereiche oder geschützte Außenflächen. Durch die sachgerechte Behandlung dieser Bereiche mit dem ARDAP Pro Ungezieferspray lässt sich die Mückenbelastung und das Stichrisiko wirksam reduzieren.
Wie erkenne ich die Asiatische Tigermücke?
Die Asiatische Tigermücke lässt sich an ihrer schwarz-weißen Zeichnung und dem hellen Rückenstreifen gut erkennen. Auch die geringelten Beine sind ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zu heimischen Arten wie der Gemeinen Stechmücke.
Was tun bei einem Stich der Tigermücke?
Bei einem Stich der Tigermücke hilft es, die betroffene Stelle zu kühlen und nicht zu kratzen. Bei stärkeren Reaktionen kann eine hautberuhigende Behandlung der gereizten Stelle sinnvoll sein. Sollte sich die Stichstelle entzünden oder andere gravierende Symptome wie Fieber hinzukommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Warum breitet sich die Asiatische Tigermücke in Deutschland aus?
Die zunehmende Ausbreitung der Tigermücke in Deutschland hängt mit klimatischen Veränderungen und ihrer hohen Anpassungsfähigkeit zusammen. Selbst kleine Wasseransammlungen reichen ihr als Brutstätte, was die Etablierung in Städten erleichtert.
Wie kann ich Brutstätten der Tigermücke im Garten vermeiden?
Brutstätten lassen sich vermeiden, indem sämtliche stehende Wasseransammlungen entfernt oder regelmäßig geleert werden. Dazu gehören Untersetzer, Regenfässer, Gießkannen, Spielgeräte oder verstopfte Rinnen. Die Brutstätten können zudem mit dem ARDAP Pro Ungezieferspray besprüht werden, um die Tigermücke sofort und bei Kontakt über einen Zeitraum bis zu 6 Wochen lang zu bekämpfen.
Sind Haustiere durch die Asiatische Tigermücke gefährdet?
Hunde können bei einem Stich durch die Asiatische Tigermücke gefährdet sein, da sie Überträger des Herzwurms (Dirofilaria immitis) ist. Daher ist es wichtig, mögliche Brutorte in der Tierumgebung zu beseitigen und die Umgebung mit dem ARDAP Pro Ungezieferspray zu schützen.









