Gemeinsam mit unserem Experten Prof. Dr. med. vet. Norbert Mencke, Fachtierarzt für Parasitologie, haben wir die wichtigsten Informationen zur Erkennung und Bekämpfung dieser invasiven Art für Sie zusammengetragen.
- Tapinoma magnum – eine invasive Ameisenart
- Große Drüsenameise – Tapinoma magnum zuverlässig identifizieren
- Schadwirkung der Drüsenameise: Ist Tapinoma magnum gefährlich
- Vorbeugung gegen Tapinoma magnum
- Tapinoma magnum bekämpfen
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
Tapinoma magnum ist eine ursprünglich mediterrane Ameisenart, die sich durch den Klimawandel und Warentransporte mittlerweile auch in Deutschland dauerhaft angesiedelt hat.
Die Art bildet sogenannte Superkolonien mit mehreren Königinnen, die sich über ganze Straßenzüge erstrecken können.
Besonders häufig nistet sie sich unter Steinplatten, in Mauerritzen und rund um Häuser ein – mit der Tendenz, auch ins Gebäudeinnere vorzudringen.
Tapinoma magnum wird oft mit der heimischen Schwarzen Wegameise verwechselt und dann unterschätzt.
Ein auffälliges Merkmal ist der unangenehm scharfe Geruch, der beim Zerdrücken von Tapinoma magnum entsteht und als sicheres Unterscheidungsmerkmal gilt.
Eine erfolgreiche Bekämpfung setzt auf gezielte, kombinierte Maßnahmen mit bewährten Produkten wie Köderdosen, Sprays und Gießmitteln – mit den hochwirksamen Produkten von ARDAP Pro kann die Kolonie als Ganzes beseitigt werden.
Tapinoma magnum – eine invasive Ameisenart
Tapinoma magnum gehört zur Unterfamilie der Drüsenameisen (Dolichoderinae). Der deutsche Name der Ameisen-Unterfamilie wird oft auch synonym für Tapinoma magnum benutzt, also als Große Drüsenameise bezeichnet. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum bzw. Nordafrika. Durch den internationalen Warenverkehr ist die Ameisenart nach Deutschland eingeschleppt worden. Damit ist sie eine Neozoon-Art und zählt damit zu den sogenannten invasiven Ameisenarten. Heute ist sie vor allem in wärmeren Regionen wie Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz verbreitet, breitet sich aber weiter Richtung Norden aus.
Große Drüsenameise – Tapinoma magnum zuverlässig identifizieren
Die richtige Identifikation von Ameisen, den unterschiedlichen Tapinoma Arten und Tapinoma magnum selbst ist schwer, erfordert Kenntnisse und ist auch für Fachleute nicht immer einfach. Es ist aber entscheidend für eine gezielte Bekämpfung und einige Merkmale sind kennzeichnend für diese Ameisenart. In diesem Abschnitt erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um diese invasive Ameisenart eindeutig zu erkennen. Nur wer das Verhalten, die äußeren Merkmale und die bevorzugten Lebensräume der großen Drüsenameise kennt, kann frühzeitig reagieren und die Ausbreitung verhindern.

Tapinoma magnum erkennen: Aussehen und Geruchstest
Die Große Drüsenameise erscheint auf den ersten Blick unscheinbar und wird oftmals mit der Schwarzen Wegameise verwechselt. Es gibt jedoch einige auffallende Merkmale, anhand derer man die invasive Art von der heimischen unterscheiden kann:
| Merkmal | Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) | Schwarze Wegameise (Lasius niger) |
|---|---|---|
| Größe |
Arbeiterinnen: 2,5–5 mm, Größe variiert innerhalb der Kolonie Königin: kaum größer als größte Arbeiterinnen (± 5 mm) |
Arbeiterinnen: 3–5 mm, alle Individuen gleichmäßig groß Königin: 8–9 mm |
| Farbe | Schwarz, glänzend | Schwarz bis dunkelbraun, matt |
| Stielchenglied (Petiolus) | Flach, winzig klein und kaum erkennbar | Ausgeprägt und deutlich sichtbar |
| Geruch | Intensiv ranzig/chemisch beim Zerdrücken | Kein auffälliger Geruch |
| Neststruktur | Mehrere Königinnen, riesige Kolonie | Einzelne Kolonie mit einer Königin |
| Larven und Puppen | Glasig, durchsichtig, Beinansätze sichtbar | Hellbraun und undurchsichtig, Größe und Form wie Reiskorn |
| Lebensraum | Urban, unter Steinplatten und Pflasterungen, in Mauerritzen | Offene, trockene Böden, Gartenanlagen |
| Verhalten | Sehr aktiv, aggressiv, Superkolonien, invasiv | Territorial, einzelne Kolonien |
| Schadpotenzial | Hoch, dringt ins Haus ein, Infrastrukturschäden möglich | Gering bis mäßig, selten im Haus |
Tabelle zum Download
Die Arbeiterinnen von Tapinoma magnum messen etwa 2,5 bis 5 Millimeter in der Länge. Innerhalb der Kolonie treten Individuen mit verschiedenen Größen auf. Zum Vergleich: die sonstigen heimischen Ameisen sind in der Regel alle von derselben Größe innerhalb ihrer Art. Die Färbung der Großen Drüsenameise ist schwarz, wobei der Körper vergleichsweise schlank und Glänzend erscheint. Auffällig ist das Fehlen eines Stachelapparates, wie ihn manche andere Ameisenarten besitzen. Auch fehlt ihnen der bei den anderen Arten auffällige Knoten an der “Taille”. Dieses sogenannte Stielchenglied (Petiolus) ist bei Tapinoma magnum flach und winzig klein und somit kaum erkennbar.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist ihr intensiver Eigengeruch: Wird eine Ameise zerdrückt, entsteht ein stechendes, oft als ranzig oder chemisch beschriebenes Aroma, das für viele der erste Hinweis auf einen Befall ist.
Dieser Geruch dient den Ameisen nicht nur zur Abwehr von Fressfeinden, sondern kann auch bei der Identifikation durch den Menschen hilfreich sein. Sollten Sie es schaffen, einen Blick ins Nest zu werfen, kann das Aussehen der Puppen ein weiteres Indiz liefern: diese sind bei der Großen Drüsenameise durchsichtig-glasig und man erkennt die Beinansätze. Bei anderen Ameisenarten verpuppen sich die Larven in reiskornähnlichen Kokons, diese sind hellbraun und undurchsichtig.

Vorkommen und Verbreitung
Ursprünglich stammt Tapinoma magnum aus wärmeren Regionen rund um das Mittelmeer, insbesondere Südeuropa und Nordafrika. Über den internationalen Warenhandel – etwa durch importierte Pflanzen, Baumaterialien oder Erde – hat sich die Art zunehmend nach Mitteleuropa Ausgebreitet. In Deutschland ist sie mittlerweile vor allem in Baden- Württemberg, Rheinland-Pfalz und angrenzenden Gebieten anzutreffen. Sie bevorzugt Lebensräume in und um Städte herum (urban und periurban) mit wärmespeichernden Strukturen, wie gepflasterte Flächen, Mauerritzen, Gewächshäuser oder Garagen. Dank ihrer hohen Anpassungsfähigkeit und fehlender natürlicher Feinde breitet sich Tapinoma Magnum besonders schnell aus und bildet stabile Populationen.
Lebensweise und Ernährung
Tapinoma magnum ist eine extrem anpassungsfähige Ameisenart mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Die Tiere leben in großen Kolonien und kommunizieren über Duftstoffe (Pheromone), die ihnen helfen, Nahrung zu finden und sich im Nest zu orientieren. Sie sind überwiegend tagaktiv und bewegen sich schnell und in gut organisierten, mehrspurigen Ameisenstraßen. In ihrer Ernährung zeigt sich die Art als echter Generalist: Neben süßen Pflanzensäften und Honigtau ernähren sich die Ameisen auch von Insekten, Aas, tierischen Proteinen sowie Abfällen. Diese breite Nahrungsgrundlage ermöglicht es ihnen, sich in verschiedensten Umgebungen zu behaupten – vom Stadtpark über Hausgärten bis hin zu Industrieanlagen.
Besonderheit: Die Superkolonie
Ein einzigartiges Merkmal von Tapinoma magnum ist die Fähigkeit zur Bildung sogenannter Superkolonien. Während viele Ameisenarten in streng voneinander abgegrenzten Nestern leben, tolerieren sich bei Tapinoma magnum verschiedene Kolonien gegenseitig. Das Ergebnis: riesige Ameisenpopulationen mit mehreren bis zu Hundert Königinnen und Millionen Arbeiterinnen, die sich über ganze Straßenzüge oder Wohnanlagen erstrecken können. Die netzartig verbundenen Kolonien erstrecken sich teilweise auf Flächen von bis zu 1 Hektar, das entspricht mehr als einem Fußballfeld. Die Superkolonien sind besonders widerstandsfähig, da sie sich schnell ausbreiten und auf mehrere Niststandorte verteilen. Eine einzelne Beseitigungsmaßnahme reicht daher meist nicht aus – ein koordiniertes Vorgehen zur effektiven Bekämpfung ist unerlässlich.
Schadwirkung der Drüsenameise: Ist Tapinoma magnum gefährlich?
Tapinoma magnum ist mehr als nur ein gewöhnlicher Lästling – sie stellt eine ernsthafte Bedrohung als Schädling für Haus, Garten und das lokale Ökosystem dar. Besonders problematisch ist ihr massenhaftes Auftreten, das häufig unterschätzt wird. Innerhalb kürzester Zeit können sich unterirdisch entlang der Infrastruktur von Ortschaften und Gemeinden ganze Superkolonien etablieren, die nicht nur die Lebensqualität stark beeinträchtigen, sondern auch teils erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Von gestörten Ruhebereichen im eigenen Zuhause bis hin zu dauerhaften Eingriffen in bestehende Gärten und Grünanlagen – die Auswirkungen eines Befalls mit Tapinoma magnum sind vielfältig und sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.
Ist Tapinoma magnum aggressiv?
Im Vergleich zu anderen Ameisenarten zeigt Tapinoma magnum ein deutlich aggressiveres Verhalten. Dabei ist sie sehr wehrhaft gegen alles, was sich ihr in den Weg stellt. Sie verdrängt zudem unsere heimischen Ameisenarten, indem sie ein giftiges Sekret verspritzt. Für den Menschen ist sie jedoch nicht direkt gefährlich, verursacht aber erhebliche Störungen im Alltag.
Schäden durch Tapinoma magnum
Die Schäden, die durch Tapinoma magnum verursacht werden, sind nicht nur auf einen Bereich beschränkt – sie reichen von störenden Alltagsbelastungen bis hin zu substanziellen Eingriffen in Gebäude und Natur. Zu nennen sind hier vor allem das Untergraben von Straßen, Gehwegen und Mauern, ebenso wie die möglichen Schädigungen an Strom- und Kommunikationsnetzen durch den Nestbau der Großen Drüsenameise.
Schäden an der Infrastruktur
- Untergraben von Straßen, Gehwegen, Mauern und Gebäuden führt zu Absenkungen
- Schädigung von Strom- und Kommunikationsnetzwerken
Schäden im Haus
- Eindringen in Wohnräume
- Verunreinigung von Lebensmitteln
- Beschädigung von Isolierungen und elektrischen Anlagen durch Nestbau
Schäden im Garten und Auswirkungen auf die Biodiversität
- Zunehmende Erdaufwürfe auf Rasenflächen, was zu Unebenheiten und Stolperstellen führen kann
- Unterhöhlung von Pflasterflächen und Terrassenplatten, was langfristig deren Stabilität gefährdet
- Förderung von Blattlauskolonien zur Honigtaugewinnung – ein Umstand, der sich negativ auf Nutz- und Zierpflanzen auswirken kann
- Verlust der biologischen Vielfalt durch Verdrängung heimischer Ameisenarten und auch nützliche Bodenorganismen und Bestäuber
- Störung des natürlichen Bodenklimas, insbesondere durch großflächige Nestanlagen, die die Bodenzusammensetzung verändern
- Störung des ökologischen Gleichgewichts
- Schädigung von Jungpflanzen durch Nestaktivitäten
Vorbeugung gegen Tapinoma magnum
Die Vorbeugung eines Befalls mit Tapinoma magnum ist für Laien schwierig. Denn die Insekten bleiben in ihren unterirdischen Kolonien lange versteckt. Wichtig ist dennoch, das Vorkommen von Ameisen generell aufmerksam zu beobachten. Dazu gehört es, Ritzen, Spalten und Fugen an Hauswänden, Terrassen und Gehwegen rund ums Haus regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf abzudichten. Zudem kann die regelmäßige Anwendung von ARDAP Pro Ameisenspray an bekannten Gefahrenstellen vorbeugend wirken, um ein Eindringen zu verhindern. Wer aufmerksam bleibt und vorsorglich handelt, kann sich im besten Fall eine aufwendige Bekämpfung sparen. Im Zweifel kann Ihnen auch ein Schädlingsbekämpfer bei der Artenbestimmung helfen und weitere Schritte aufzeigen. Wird Tapinoma magnum eindeutig festgestellt, ist die sofortige Bekämpfung dringend erforderlich.
Tapinoma magnum bekämpfen
Die Bekämpfung von Tapinoma magnum ist besonders wichtig, da sich die Art sehr schnell verbreitet und als invasive Spezies ökologische und wirtschaftliche Schäden verursachen kann. Ihre enorme Anpassungsfähigkeit, das dichte Koloniennetz und ihre Fähigkeit zur Ausbildung sogenannter Superkolonien machen diese Ameisenart besonders widerstandsfähig gegenüber herkömmlichen Bekämpfungsmethoden. Einzelmaßnahmen greifen in der Regel zu kurz, da sie lediglich oberflächliche Effekte erzielen. Entscheidend ist daher eine konsequente, ganzheitliche Strategie, die auf wirksame Produkte setzt und auch schwer zugängliche Nistplätze mit einbezieht.
Dabei sollten sowohl Innen- als auch Außenbereiche berücksichtigt werden, da sich Tapinoma magnum über unterirdische Infrastruktur (Strom-, Gas-, Fernwärme- u.a. Leitungen), Wege, Fensterrahmen und kleinste Spalten Zugang zu Häusern verschaffen kann. Eine gezielte Kombination aus verschiedenen Wirkmechanismen ist notwendig, um die Tiere effektiv und nachhaltig zu beseitigen. Wichtig ist zudem, nach der erfolgreichen Bekämpfung auf vorbeugende Maßnahmen zu achten, um eine erneute Ansiedlung zu verhindern.

Tapinoma magnum auf Terrassen und Wegen Bekämpfen
Für die Bekämpfung von Tapinoma magnum Ameisen in Außenbereichen ist das ARDAP Pro Ameisen Streu- und Gießmittel geeignet. Es wirkt schnell und hochwirksam gegen das gesamte Ameisennest. Dank der doppelten Anwendungsform – als Streu- oder Gießmittel – kann das Mittel punktgenau und auch flächendeckend dosiert werden. Die Kombination aus Sofort- und Langzeitwirkung macht es besonders effektiv. Daneben wird empfohlen, für eine umfassende Bekämpfung der langlebigen Superkolonien zusätzlich die ARDAP Pro Ameisenköderdose dort aufzustellen, wo die Ameisen aus der Kolonie austreten. Achten Sie dabei darauf, dass die Köderdose vor Regen und Sonneneinstrahlung geschützt steht. Die Arbeiterinnen finden in der Köderdose das hochwirksame Ködergel, tragen dies zu den Königinnen und verfüttern es an die Larven, welche folglich effektiv bekämpft werden. Der Reproduktionszyklus wird so am Ursprung gestoppt, und die Kolonie wird im weiteren Verlauf gänzlich zusammenbrechen.

Tapinoma magnum im Haus bekämpfen
Auch für die Bekämpfung der Tapinoma magnum in Innenbereichen bietet sich die ARDAP Pro Ameisenköderdose an. Sie lässt sich sauber und schlicht z.B. in der Küche oder im Keller aufstellen. Das neuartige Ködergel lockt die Ameisen besonders effektiv an. Die Ameisen nehmen den Wirkstoff aus der Köderdose auf und tragen ihn ins Nest. Dort wird er an die Larven, an andere Arbeiterinnen und - ganz wichtig - auch an die Königinnen verfüttert. So bekämpfen Sie die gesamte Kolonie von innen heraus und am Ursprung. Die ARDAP Pro Ameisenköderdose kann diskret in Wohnräumen, aber auch auf Terrassen oder an Laufwegen eingesetzt werden soll.
Das ARDAP Pro Ameisenspray stellt eine sinnvolle Ergänzung für die Bekämpfung in Innenräumen dar. Es bietet neben der Möglichkeit, einen akuten Ameisenbefall zu beseitigen, auch eine Langzeitwirkung von bis zu sechs Wochen, um wiederkehrende Ameisen zu bekämpfen. Besonders praktisch: Mit dem beiliegenden Sprühröhrchen lassen sich auch schwer erreichbare Ritzen und Fugen sowie ggf. auch das Nest gezielt behandeln. Das Spray ist auch für den Außenbereich geeignet.
Fazit
Tapinoma magnum ist mehr als nur eine lästige Ameise – sie stellt ein ernstes Problem für die Infrastruktur, Gebäude und Privathaushalte und sogar unsere Bio-Diversität dar. Ihre Fähigkeit, riesige Superkolonien zu bilden und sich unbemerkt in Gebäuden und Außenanlagen auszubreiten, macht sie zu einem ernstzunehmenden Schädling. Wer einen Befall erkannt hat, sollte nicht zögern, sondern schnell und umfassend handeln – denn je früher die Bekämpfung beginnt, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Mit den zuverlässigen ARDAP Produkten lassen sich sowohl sichtbare Ameisenstraßen als auch tief liegende Nester effektiv bekämpfen. Besonders wichtig ist eine systematische Herangehensweise mit der Kombination mehrerer Produkte sowie die Einbeziehung präventiver Maßnahmen. So kann eine erneute Ausbreitung langfristig vermieden werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich einen Befall mit Tapinoma magnum?
Ein Befall von Tapinoma magnum äußert sich meist durch auffällige, mehrspurige Ameisenstraßen, die sich über Terrassen, Gehwege und manchmal bis ins Haus ziehen. Typisch ist zudem ein unangenehmer Geruch, der entsteht, wenn man einzelne Tiere zerdrückt – dieser erinnert an ranzige Butter.
Welche Schäden verursacht Tapinoma magnum?
Im Haus kann es durch den Nestbau der Großen Drüsenameise zu Schäden an elektrischen Anlagen, Isolierungen oder Dämmmaterial kommen. Im Garten verdrängt die Art heimische Ameisen.
Wie kann man Tapinoma magnum bekämpfen?
Am effektivsten zur Bekämpfung der Tapinoma magnum Ameisen ist eine Kombination gezielter Maßnahmen mit hochwirksamen ARDAP Pro Produkten. ARDAP Pro Streu- und Gießmittel, Köderdosen und Sprays wirken gemeinsam sowohl gegen sichtbare Ameisenstraßen als auch gegen das Nest – für eine dauerhafte Bekämpfung.
Wie kann man Tapinoma magnum identifizieren?
Tapinoma magnum lässt sich mit dem entsprechenden Wissen gut identifizieren. So sind die Arbeiterinnen dieser Art etwa 2,5 bis 5 Millimeter lang, haben einen durchgehend schwarzen Körper und geben beim Zerdrücken einen markanten Geruch nach ranziger Butter ab. Ihre besonders ausgeprägte Aktivität und die Bildung großer Superkolonien sind ebenfalls charakteristisch.
Wie groß ist eine Tapinoma magnum?
Die Arbeiterinnen der Tapinoma magnum erreichen eine Körperlänge von 2,5 bis 5 Millimetern, im Vergleich zu einigen anderen heimischen Ameisenarten ist sie also etwas größer – daher auch der Name „Große Drüsenameise“. Die Arbeiterinnen sind unterschiedlich groß, ein entscheidender Unterschied zu den meisten einheimischen Ameisen.









