- Silberfische oder Papierfische? Tipps zur Unterscheidung
- Präventionsmaßnahmen gegen Befall durch Silberfische
- Silberfische und Papierfische bekämpfen - aber richtig!
- Fazit

Silberfische oder Papierfische? Tipps zur Unterscheidung
Silberfische (Lepisma saccharina) und Papierfische (Ctenolepisma longicaudata) gehören zu den Insekten und der Unterklasse der Fischchen (Zygentoma). Sie gehören zur Familie der Lepismatidae. Die flügellosen Insekten zeichnen sich durch ihren langgestreckten, schuppenbedeckten Körper aus, der ihnen ihr charakteristisches, silbrig schimmerndes beziehungsweise silbergraues Aussehen verleiht. Sie zählen zu den ursprünglichsten Insektenarten und haben sich über Millionen von Jahren kaum verändert: Beide Fischchenarten besitzen einen langgestreckten, abgeflachten Körper mit metallisch schimmernder Oberfläche. Mit einer Größe von etwa 6 bis 15 Millimetern sind die Tiere zwar relativ klein, können aber im Haushalt dennoch für erhebliche Probleme sorgen.
Als lichtscheue Tiere bewegen sie sich bevorzugt in der Dunkelheit und sind in ihren Bewegungen auffallend flink und gleitend.

Die wichtigsten Merkmale im Überblick
Um Silberfische und Papierfische effektiv zu unterscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf ihre charakteristischen Merkmale. Die etwas kleineren Silberfische zeichnen sich durch ihren kürzeren, gedrungenen Körperbau und eine überwiegend silbrig-graue Färbung aus. Ihre Bewegungen erinnern an das Gleiten eines Fisches, weshalb sie diesen Namen tragen. Papierfische, die zwischen 10 - 15 mm groß werden, haben eine länglichere Körperform, oft mit einem leichten Braun- oder Bronzeton. Ihre deutlich längeren Antennen und Schwanzanhänge machen sie optisch etwas filigraner.
Merkmal | Silberfische (Lepisma saccharina) | Papierfische (Ctenolepisma longicaudata) |
---|---|---|
Körperbau | kürzer, gedrungen, meist 6–12 mm lang | länger, schlanker, 10 bis 15 mm lang |
Farbe | silbrig glänzend | silbergrau bis bronzefarben |
Antennen | kürzer, proportional zur Körpergröße | länger, auffälliger |
Lebensraum | feuchte Räume wie Badezimmer, Keller oder Waschküchen | trockene, warme Orte wie Dachböden, Bücherregale oder hinter Tapeten |
Luftfeuchtigkeit | bevorzugt 75 - 90 % | bevorzugt 50 % |
Ernährung | Kohlenhydrate wie Zucker, Stärke, Schimmelpilze, Allesfresser | Papier, Pappe, Buchleim, zellulosehaltige Stoffe, Allesfresser |
Aktivitätszeit | nachtaktiv, meidet Licht | nachtaktiv, meidet Licht |
Fortbewegung | wellenförmiges Gleiten, erinnert an Fische | ähnlich, jedoch etwas langsamer und eleganter |
Schäden | eher gering, nur störend | erhebliche Schäden an Büchern, Tapeten und Dokumenten |

Lebensraum und Nahrung: Der große Unterschied
Silberfische und Papierfische unterscheiden sich maßgeblich durch ihre Lebensräume und Ernährungsgewohnheiten. Silberfische benötigen eine Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit von über 75 Prozent und sind daher häufig in Feuchträumen wie Badezimmern, Kellern oder Waschküchen anzutreffen. Hier finden sie ideale Bedingungen, um sich ungestört zu vermehren. Ihre Nahrung besteht aus stärkehaltigen Stoffen wie Kleister, Zucker aber auch Schimmelpilzen, weshalb sie häufig auch als Indikator für Bauschäden gelten.
Papierfische hingegen bevorzugen trockenere und wärmere Bedingungen. Sie nisten sich häufig auf Dachböden, hinter losen Tapeten oder in Bücherregalen ein. Ihre Nahrung besteht aus zellulosehaltigen Materialien wie das namensgebende Papier, Karton oder Buchleim. So kommt es auch häufig dazu, dass Papierfischchen über Versandkartons in unser Zuhause gelangen.

Schäden durch Silberfischchen und Papierfische
Silberfische gelten nicht als direkte Schädlinge, verursachen unter Umständen aber Fraßstellen an stärkehaltigen Materialien wie Klebstoffen, Papier oder Textilien. Besonders in Küchen oder Vorratskammern können sie sich über Essensreste oder unzureichend verschlossene Lebensmittel hermachen. Der eigentliche Schaden entsteht durch ihren Kot oder ihre Häutungsreste, die Allergien auslösen können.
Papierfische stellen eine reelle Gefahr dar, insbesondere für Bücher, Dokumente und Tapeten. Sie ernähren sich von zellulosehaltigen Materialien und hinterlassen Fraßspuren, die den Wert von Archiven, Sammlungen oder kostbaren Kunstwerken erheblich mindern können. In Privathaushalten schädigen sie häufig Tapeten, Pappkartons oder Buchrücken, was auf lange Sicht hohe Kosten für Reparaturen oder Ersatz nach sich ziehen kann.
Handeln bei Befall durch Silberfischchen und Papierfische
Ein Befall mit Silberfischen oder Papierfischen ist ein Problem, das nicht ignoriert werden darf. Das Handeln gegen die unerwünschten Mitbewohner erfordert Konsequenz und Planung. Denn eins ist klar: Die Fischchen verschwinden nicht einfach von alleine wieder – frühzeitige und entschlossene Maßnahmen sind notwendig, um die Kontrolle über die Situation zu behalten.
Präventionsmaßnahmen gegen Befall durch Silberfische
Abwehren statt abwarten
Sobald Sie auch nur ein Silberfischchen sichten, sollten Sie umgehend geeignete Maßnahmen ergreifen – ein Exemplar weist so gut wie immer auf einen bereits existierenden Befall hin. Das ARDAP Repell Silberfisch-Spray bietet hier eine zuverlässige Möglichkeit, die Insekten abzuwehren. Es wird direkt an den bevorzugten Aufenthaltsorten der Tiere, wie in Ritzen, Fugen oder an Wänden, aufgetragen. Dank seiner repellierenden Wirkung verhindert es effektiv, dass sich weitere Fischchen ansiedeln.

Wirkt schnell und effektiv
Zur Abwehr von Silberfischchen
Für Küchen, Waschräume, Bäder, Keller
Zum ProduktKeine Zeit verschwenden mit Hausmitteln
Hausmittel wie Zitrone, Lavendel oder selbstgebastelte Fallen werden oft als einfache Lösung gegen Silberfische oder Papierfische angepriesen. In der Realität sind diese Methoden jedoch meist wirkungslos und können den Befall sogar verschlimmern. Beispielsweise locken Zuckerfallen oder Backpapier mit Honig oft noch mehr und andere Insekten an, ohne die bestehende Population effektiv zu reduzieren. Ein weiterer Nachteil von Hausmitteln: Sie bieten keine langanhaltende Wirkung und erfordern mehrheitlich einen hohen Aufwand bei der Anwendung. Daher sollten Sie Ihre Zeit und Mühe nicht an unwirksame Hausmittel verschwenden.

Silberfische und Papierfische bekämpfen - aber richtig!
Die gezielte Bekämpfung von Silberfischen und Papierfischen erfordert nicht nur die richtigen Mittel, sondern auch ein grundlegendes Verständnis ihres Verhaltens und ihrer Lebensräume. Eine effektive Bekämpfungsstrategie kombiniert daher präventive Maßnahmen mit bewährten Produkten wie Köderdosen, Foggern und Langzeitsprays, die die Fischchen bekämpfen und abtöten.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen – die passenden Mittel auswählen
Silberfische und Papierfische haben unterschiedliche Verstecke und Verhaltensweisen, weshalb eine Kombination aus gezielten und flächendeckenden Maßnahmen sinnvoll ist. Für Silberfische, die sich oft in feuchten Bereichen wie Badezimmern aufhalten, sind Repell-Sprays geeignet, die die Insekten vertreiben, bevor sie sich einnisten können. Papierfische, die in trockeneren, schwer zugänglichen Bereichen wie Dachböden oder hinter Tapeten leben, erfordern hingegen andere Ansätze der Bekämpfung.
Mit den ARDAP Pro Produkten, die speziell für die Bekämpfung von Silber- und Papierfischen entwickelt wurden, lassen sich individuelle Befall-Situationen optimal behandeln.

Attraktive Fressköder
Die Verwendung von Köderdosen ist eine der effektivsten Methoden, um Silberfische und Papierfische gezielt zu bekämpfen. Die ARDAP Pro Köderdose bietet hier eine besonders einfache, aber wirksame Lösung. Die Dose enthält einen attraktiven Lockstoff, der die Insekten anzieht. Sobald diese den Köder aufnehmen, tragen sie ihn in ihr Versteck und der Wirkstoff beginnt zu wirken. So wird eine weitere Vermehrung unterbrochen.
Ein großer Vorteil der Köderdose ist ihre einfache Handhabung: Sie kann unauffällig in Bereichen wie hinter Möbeln, unter Schränken oder in Regalen platziert werden. Insbesondere auch bei Papierfischen, die sich oft in schwer zugänglichen Verstecken aufhalten, ist die Köderdose damit eine zuverlässige Lösung.

Echte Alleskönner – Fogger und Sprays
Zur großflächigen Bekämpfung oder für schwer zugängliche Bereiche sind Fogger und Langzeitsprays die idealen Mittel.
Der ARDAP Pro Fogger vernebelt den Raum gleichmäßig. Dies ist besonders bei einem stärkeren Befall mit Silber- oder Papierfischen effektiv, da der Sprühnebel im gesamten Raum gleichmäßig verteilt wird und so die Insekten direkt bekämpft. Gleichzeitig werden ihre Eier und Larven unschädlich gemacht.
Das ARDAP Pro Langzeit Flohspray kann präzise auf Ritzen, an Tapeten oder in Bücherregalen verwendet werden, wo insbesondere Papierfische oft Zuflucht finden. Das Spray sowie der Fogger wirken nicht nur unmittelbar, sondern bieten eine langanhaltende Wirkung von bis zu sechs Monaten, wodurch ein erneuter Befall verhindert wird.
Auch das ARDAP Pro Ungezieferspray wird direkt auf die Verstecke der Schädlinge gesprüht und bietet damit ebenfalls eine effektive Lösung - besonders für schwer zugängliche Bereiche. Die gezielte Anwendung minimiert die Population zuverlässig und ermöglicht so eine schädlingsfreie Umgebung mit einer Langzeitwirkung von bis zu 6 Wochen.
Für eine optimale Rundum-Bekämpfung ist es sinnvoll, wenn Sie ein Spray und den ARDAP Pro Fogger in Kombination mit der ARDAP Pro Köderdose verwenden.

Begleitende Maßnahmen
Neben der Anwendung von Sprays oder Ködern ist es wichtig, die Umgebung so zu gestalten, dass sie für Silberfische und Papierfische möglichst unattraktiv wird. Regelmäßiges Lüften sollte dabei ganz oben auf dem Maßnahmenplan stehen, besonders in feuchten Räumen wie Badezimmern oder Kellern. Stoßlüften reduziert die Luftfeuchtigkeit, die ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung von Silberfischen ist. In Bereichen ohne Fenster können Luftentfeuchter eingesetzt werden, um Feuchtigkeit in der Raumluft zu reduzieren.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Beseitigen von Rückzugsorten. Kleine Ritzen, Spalten oder lockere Tapeten bieten ideale Verstecke für die Insekten. Indem solche Verstecke verschlossen und zusätzlich potenzielle Nahrungsquellen entfernt werden, wird es für die Fischchen zunehmend ungemütlicher. Regelmäßiges Reinigen, insbesondere in feuchten Räumen, trägt ebenfalls dazu bei, den Fischchen ihren Lebensraum zu entziehen.
Fazit
Silberfische und Papierfische sind unerwünschte Gäste, die entweder durch Feuchtigkeit oder zellulosehaltige Materialien angelockt werden. Während Silberfische vor allem feuchte Räume wie Badezimmer oder Keller bevorzugen, suchen Papierfische wärmere, trockenere Verstecke auf und können erheblichen Schaden an Büchern, Tapeten und Dokumenten anrichten. Die Unterscheidung der beiden Arten anhand von Merkmalen wie Körperbau, Lebensraum und Nahrung ist wichtig, um geeignete Maßnahmen zu treffen.
Die Bekämpfung dieser Insekten erfordert eine Kombination aus Prävention und gezielten Mitteln zur Bekämpfung. Vorbeugend helfen Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften, das Abdichten von Ritzen und die Reduktion von Feuchtigkeit. Zur effizienten Abwehr bietet sich zudem das ARDAP Repell Silberfisch-Spray an. Für die aktive Bekämpfung empfehlen sich hochwirksame Produkte wie die ARDAP Pro Köderdose, der ARDAP Pro Fogger oder Sprays aus der ARDAP Pro Reihe. Hausmittel hingegen sind meist ineffektiv und können den Befall sogar verschlimmern. Die Verwendung von speziell entwickelten Mitteln spart Zeit und Mühe, sorgt für schnelle Ergebnisse und bietet langfristigen Schutz.