- Wie kommen die Silberfische in die eigenen vier Wände? Und warum?
- Kann man Silberfische zu Hause verhindern?
- Exkurs: Papierfische im Bücherregal und hinter der Tapete
- Keine Chance für Silber- und Papierfische: Mittel zur Bekämpfung

Wie kommen die Silberfische in die eigenen vier Wände? Und warum?
Silberfische (Lepisma saccharina) kommen insbesondere dann in Ihren Wohnbereich, wenn vier Parameter erfüllt sind: Die Insekten benötigen zunächst einen Zugang zur menschlichen Behausung, sie brauchen weiterhin die passende Luftfeuchtigkeit, einen optimalen Temperaturbereich und natürlich ein entsprechendes Nahrungsangebot. Tatsächlich sind unsere Wohnungen und Häuser erst mal kein optimaler Lebensraum für Silberfische - es sei denn, es herrscht für Menschen ein eher schlechtes Raumklima vor. Die lästigen Ungeziefer treten daher auch bevorzugt auf, wenn aus baulicher Sicht etwas in der Wohnung oder am Haus nicht stimmt.

Sind Silberfische schädlich?
Die gute Nachricht zuerst: Silberfische sind für die Gesundheit des Menschen nicht direkt schädlich. Sie ernähren sich nicht von Blut, entsprechend stechen oder beißen sie nicht. Sie sind auch nicht angriffslustig, sondern eher scheu. Trotzdem löst ihr Auftreten bei uns zumeist großes Unbehagen und vielfach ein Gefühl von Ekel aus. Dies kann (unbewusst) auch an einer der bevorzugten Speisen der Silberfische liegen: Schimmel. Die Tiere lieben den Pilz vor allem dann, wenn er in der Dunkelheit des Mauerwerks unerkannt wachsen kann. Schimmel wiederum ist beim Menschen als Allergieauslöser und Ursache von Atemwegserkrankungen bekannt.

Anzeichen für mögliche Bauschäden
Die Hauptursache für das Vorkommen von Silberfischchen ist Feuchtigkeit. Das erklärt, warum diese Insekten meist in Küchen, Kellern und Bädern ihre Verstecke einrichten. Das benötigte Raumklima kann dabei durch undichte Wasserleitungen, Schäden an der Gebäudeabdichtung oder Kondenswasserbildung entstehen. Auch Risse in Wänden und Fußböden, schlecht abgedichtete Fenster und Türen oder fehlende Dampfsperren in der Dachkonstruktion machen Wohnungen und Häuser für Silberfische interessant. Übrigens: Die meisten Aggregationen von Silberfischen werden in den kalten Monaten entdeckt, da geheizte und feuchte Innenräume den Insekten ein willkommenes Winterquartier bieten!

Silberfische in Wohnung und Haus – ist das normal?
Silberfische sind weltweit verbreitet und tauchen überall dort auf, wo sie passende Lebensbedingungen vorfinden. In Feuchträumen wie Badezimmern, Küchen oder Waschküchen ist ein gelegentliches Auftreten der Insekten durchaus normal. Gerade ältere Gebäude mit ungedämmten Wänden, undichten Rohren und Rissen im Mauerwerk werden gerne von Silberfischen aufgesucht. Einzelne Tiere, die nachts im Licht der Deckenlampe eilig aus dem Licht ins Dunkle verschwinden, sind allerdings immer ein Hinweis auf eine (versteckte) Population, denn ein Silberfisch kommt selten allein. Die Insekten vermehren sich zwar langsam, können aber bei dauerhaft guten Bedingungen eine stabile Population aufbauen. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen steigt die Anzahl der Tiere zwangsläufig an und das Problem wird immer schwieriger zu kontrollieren. Irgendwann kommt es zu einem Massenbefall, die Tiere siedeln sich dann nicht mehr nur in Feuchträumen an, sondern weichen auch in andere Bereiche wie Schlaf- oder Wohnzimmer aus.
Es ist daher wichtig, rechtzeitig auf wirksame Mittel zur Abwehr der Ungeziefer zu setzen.

Schnelle und effektive Abwehr
Eine schnelle und effektive Abwehr bietet das ARDAP Repell Silberfisch-Spray. Das Spray basiert auf dem Wirkstoff Pyrethrum aus der Chrysantheme, welches die Ungeziefer zuverlässig repelliert. Das Spray wird direkt lokal auf die bekannten oder vermuteten Verstecke bzw. an Stellen, an denen sich Silberfischchen gern aufhalten, aufgesprüht. Das sind z.B. Silikonfugen mit Rissen, Risse in Fliesen und Fugen, hinter Fußleisten, in Abflüssen oder Kellerräumen. Das Mittel bietet damit eine gute Möglichkeit, die flinken Untermieter in kurzer Zeit zuverlässig abzuwehren.

Kann man Silberfische zu Hause verhindern?
Der Befall von Wohnungen und Häusern lässt sich mit dem Einsatz des abwehrenden Silberfisch Sprays sowie weiteren gezielten Maßnahmen gut verhindern – ganz gleich ob im Altbau oder einem gerade erst neu gebauten Haus. Es sollte dabei immer darum gehen, den Silberfischen die Lebensbedingungen so unattraktiv wie nur möglich zu gestalten. Richtiges Lüften, die Reduzierung von Luftfeuchtigkeit sowie das Beseitigen ungewollter Feuchtigkeitsquellen sind flankierende Maßnahmen, um einem Silberfischbefall bei sich zu Hause vorzubeugen.

Lüften, Abdichten und Co. – ergänzende Maßnahmen gegen Silberfischchen
Es gibt sinnvolle Maßnahmen, mit denen Sie es den Silberfischen in Ihrem Zuhause ungemütlich machen können. Aber Achtung: Alle hier genannten Maßnahmen sind immer nur als Unterstützung zu verstehen.
Mit dem richtigen Lüften nehmen Sie den Tieren eine der wichtigsten Lebensgrundlagen: die hohe Luftfeuchtigkeit. Gut ist es, wenn Sie mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten die Fenster komplett öffnen, vor allem in Badezimmern und Küchen. Zusätzlich geht es nun darum, den Silberfischen ihre Verstecke und Brutstätten zu nehmen. Lücken unter Fußleisten, Risse in Wänden und Böden, undichte Stellen an Fenstern und Türen: Machen Sie Ritzen, Spalten und Löcher ausfindig und verschließen Sie diese. So nehmen Sie den lichtempfindlichen Insekten die Möglichkeit zum Verstecken und Fortpflanzen.

Exkurs: Papierfische im Bücherregal und hinter der Tapete
Papierfische (Ctenolepisma longicaudata) sind enge Verwandte der Silberfische. Sie sind etwas größer und dunkler – und vor allem sind sie nicht auf Feuchtigkeit angewiesen. Im Gegenteil, Papierfischchen bevorzugen trockene, dunkle und warme Bereiche.

Was unterscheidet Papierfischchen von Silberfischen
Papierfischchen und Silberfischchen gehören beide biologisch zur Familie der Fischchen (Lepismatidae). Trotz ihrer Ähnlichkeiten unterscheiden sie sich in ihren Lebensräumen, dem Aussehen, der Ernährung und dem Verhalten. Papierfische sind zumeist größer als Silberfische, graubraun bis dunkelgrau gefärbt und ohne den typisch metallischen Glanz der Hautoberfläche. Während Silberfische feuchte, warme Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit bevorzugen, mögen Papierfische es trocken, dunkel und warm – bevorzugt mit einer Luftfeuchte unter 50 Prozent. Silberfischchen ernähren sich von stärke- und zuckerhaltigen Materialien, gerne von Hautschuppen, Haaren oder Schimmel. Papierfische hingegen lieben zellulosehaltige Stoffe, dazu gehören z.B. Papier, Tapeten und Bücher. Auch das Verhalten unterscheidet die beiden Fischchen deutlich voneinander. Während Silberfische nachtaktiv sind und bei Licht schnell flüchten, sind ihre Artgenossen langsamer, robuster und damit weniger auf Flucht ausgelegt.
Gefahr durch Papierfische im eigenen Zuhause
Papierfische stellen für den Menschen keine direkte gesundheitliche Bedrohung dar. Allerdings können die Insekten beträchtlichen Schaden anrichten, da sie Buchseiten, Dokumente und stärkehaltige Klebstoffe, wie sie in Buchbindungen vorkommen, fressen. Tapeten- und Tapetenkleister stehen dabei ebenso auf ihrem Speiseplan wie Kartonagen oder Verpackungen. Der Hunger der Tiere ist besonders für eingelagerte Erinnerungsstücke, wertvolle Dokumente oder Sammlungen hochproblematisch. Werden Papierfische nicht frühzeitig bekämpft, breiten sie sich ungehemmt aus – und verursachen dadurch noch mehr Schäden.

Keine Chance für Silber- und Papierfische: Mittel zur Bekämpfung
Ein umfangreicher Befall mit Silberfischen oder Papierfischen kann nur mit effektiven Mitteln zur Bekämpfung beseitigt werden. Der Fachhandel hält dafür die passenden Produkte bereit.
ARDAP Pro Silberfischchen Köderdose
Die ARDAP Pro Silberfischchen Köderdose bietet eine bewährte Methode zur gezielten Bekämpfung von Silberfischen und Papierfischen. Sie enthält einen innovativen Lockstoff, der die Insekten anzieht. Die Fischchen werden in die Dose gelockt, nehmen den Köder auf und tragen ihn in ihr Versteck. Die Inhaltsstoffe wirken auf die Entwicklungsstadien, somit wird das Ungeziefer an der Vermehrung gehindert und die weitere Ausbreitung und Vermehrung gestoppt. Die Fischchen werden zuverlässig in wenigen Tagen bekämpft.
Die Köderdose ist feuchtigkeitsbeständig und damit explizit für Feuchträume wie Badezimmer oder Küchen konzipiert. Darüber hinaus ist das Produkt für einen zuverlässigen Einsatz im gesamten Wohnbereich geeignet und kann diskret hinter Möbeln, unter Waschbecken oder entlang von Sockelleisten platziert werden.

ARDAP Pro Fogger
Der ARDAP Pro Fogger ist speziell konzipiert für den Einsatz in ganzen Räumen, die von einem hartnäckigen Schädlingsbefall betroffen sind. Er erzeugt einen feinen Wirkstoffnebel, der sich gleichmäßig in der Umgebung verteilt. Dank der Kombination aus abtötenden und wachstumshemmenden Wirkstoffen wirkt der Fogger nicht nur gegen ausgewachsene Tiere, sondern beseitigt auch Eier und Larven effektiv. Der ARDAP Pro Fogger ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu punktuellen Maßnahmen wie dem Spray und der Köderdose.

ARDAP Pro Sprays
Mit dem ARDAP Pro Ungezieferspray und dem ARDAP Pro Langzeit Flohspray können Sie zudem besonders schwer zugängliche Bereiche wie Ecken, Ritzen oder Verstecke hinter Möbeln intensiv behandeln. Beide Sprays wirken langanhaltend gegen die verschiedenen Fischchen sowie weitere kriechende Insekten und Spinnentiere. Das Langzeit-Flohspray enthält einen Wachstumshemmer, der die verschiedenen Entwicklungsstadien der Fischchen über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten bekämpft.